Writing Friday: Der Regen

Diese tolle #WritingFriday Aktion ist von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove. Die Schreibaufgaben für den Juni findet ihr hier. Jeden Freitag kann man sich eine Aufgabe von den vorgeschlagenen Themen aussuchen und dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas anderes kreatives schreiben.

Ich habe mir heute folgende Aufgabe ausgesucht
Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Der Regen fiel in Strömen auf sie herab, nun…“ beginnt.

Der Regen fiel in Strömen auf sie herab, nun war sie patschnass. Allerdings hatte sie noch einen wirklich weiten Weg vor ihr. Warum mussten auf dem Land auch abends die Busse eingestellt werden? Ist ja nicht so als würde man nach 20 Uhr nicht mehr aus dem Haus gehen. Klar, sie hätte auch einfach ihre Mutter anrufen können, sie hätte sie bestimmt angeholt, aber das wollte Clara nicht. Ihr Mutter hatte mit ihrem kleinen Bruder Ben schon genug zu tun, denn dieser war mit 3 Jahren gerade in einer richtigen Trotzphase.

Als sie losgegangen war, war es noch hell und trocken, wie es sich auch an einem schönen Sommertags Abend gehörte, doch mit einem Schlag änderte sich das Wetter und es fing an zu Regnen. Aber nicht nur ein bisschen, nein, so richtig. Und Clara hatte wie immer keinen Schirm dabei. Es war noch eine halbe Stunde bis nach Hause. Sollte sie doch ihre Mutter anrufen? Das wäre wohl das beste.

Sie nahm ihr Handy aus der Jackentasche und wollte gerade die Nummer ihrer Mutter in den Kontakten suchen, da blickte es zweimal und ging einfach aus. ‚Toll, das auch noch. Ein paar Sekunden hätte das Akku auch noch halten können‘, dachte sie bei sich. So langsam war Clara richtig genervt und ihr war kalt.

Auf einmal hupte ein Auto hinter ihr. Sie drehte sich um, konnte aber nichts erkennen, da sie die Scheinwerfer blendeten. Als das Auto neben ihr zum Stehen kann, entdecke sie glücklicherweise ihren Vater. „Was machst du denn hier?“, fragte sie erstaunt. „Deine Mutter hat mich angerufen, sie hat dich nicht erreicht, also habe ich schon früher Feierabend gemacht.“ Früher ist gut, er hatte erst vor 2 Stunden mit der Spätschicht angefangen. Sie rannte schnell ums Auto herum und nahm neben ihrem Vater platz. „Danke, dass du mich fährst.“ Glücklich umarmte sie ihren Vater.

Jule

Writing Friday: Das Tierschutzgebiet

Diese tolle #WritingFriday Aktion ist von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove. Die Schreibaufgaben für den Mai findet ihr hier. Jeden Freitag kann man sich eine Aufgabe von den vorgeschlagenen Themen aussuchen und dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas anderes kreatives schreiben.

Ich habe mir für heute folgende Aufgabe ausgesucht
Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Warnung, unglaublich, Windmühle, vergessen, gelogen

Gemütlich ging Sarah mit ihrem Hund den Feldweg entlang. Sie liebte es im Sommer hier zu spazieren, denn hier konnte sie Sam frei laufen lassen, da weit und breit keine Menschenseele war. Sam rannte freudig über die Felder, ab und zu warf ihm Sarah ein Stöckchen zu, welche er immer wieder mit einem Sprung in der Luft fing.

Sarah zog tief die Luft ein. Sie roch die Sonnenblumen im Feld. Sie genoss die warme Sonne auf ihrer Haut. Leise hörte sie das Surren der Windmühle. Sie pfiff Sam zu sich und nahm ihn an die Leine, denn am hier fing das Tierschutzgebiet an. Gerade wollte sie in den Weg nach rechts abbiegen, um an der Windmühle vorbei zu spazieren, als sie das Schild mit der Warnung darauf lass: Zutritt verboten!

Wie kann das sein? Vor zwei Tagen war hier noch kein Schild. Auf einmal wurde Sam ganz aufmerksam und schaute in Richtung der Windmühle. Sarah hörte zwei aufeinander folgende Schüsse. Es könnte sich um ein Gewehr gehandelt haben. Aber das war hier doch verboten, zum Schutz der Tiere. Unglaublich sowas.

Wütend gingen Sarah und Sam nach Hause. Doch was sollte sie nun tun. Aus Unsicherheit rief sie den Dorfbürgermeister an, der auch gleichzeitig ihr Onkel war.

„Hallo Gunther, hier ist Sarah. Du, ich war eben am Feldweg mit Sam spazieren und wollten zu der Windmühle, aber da war ein Verbotsschild.“ „Das ist richtig, das Schild habe ich dort hinstellen lassen.“ „Aber warum das?“, wollte Sarah wissen. „Es tut mir leid, ich habe vergessen die Gemeinde darüber aufzuklären, aber das Tierschutzgebiet musste für Spaziergänger schließen lassen, da sie Vögel zur Zeit brüten!“ Sarah wurde stutzig. „Das war doch noch nie ein Problem!“ „Neuste Erkenntnisse, meine Liebe.“, versuchte er auszuweichen. „Und warum sind dort Jäger unterwegs und schießen?“, versuchte sie ihn aus der Reserve zu locken. Am anderen Ende der Leitung wurde er auf einmal urplötzlich still. „Das ist… Wir… Wir versuchen den Fuchs zu jagen!“ „Der Fuchs ist seit Jahren im Naturpark!“ „Sarah, ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, gleich fängt das Meeting an. Wir sehen uns.“ Und schon hatte er aufgelegt.

Sarah wusste ganz genau, dass an der Sache etwas faul sein musste, denn Gunther hatte gerade ganz frech gelogen.

[Writing Friday] Das Abenteuer ihres Lebens

Diese tolle #WritingFriday Aktion ist von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove. Die Schreibaufgaben für den Mai findet ihr hier. Jeden Freitag kann man sich eine Aufgabe von den vorgeschlagenen Themen aussuchen und dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas anderes kreatives schreiben.

Für heute habe ich mir folgende Aufgabe ausgesucht
Schreibe die letze(n) Szene(n) einer Geschichte und beende diese mit „Das war doch mal ein richtiges Abenteuer!“

Lana saß auf der Steinmauer und schaute in den Himmel. Sie konnte die letzten Stunden noch gar nicht realisieren.
Ein kleines Mädchen lief mit ihren Eltern an ihr vorbei, starrte sie mit großen Augen an und fragte ihre Mutter flüsternd:“Mama, was hat die Frau? Sie sieht nicht gut aus“. Schweigend schaute Lana an sich herunter. Überall auf ihren Klamotten waren Schlammspritzer verteilt, ihr Knie war aufgeschürft und sie war klatschnass. Ihr Körper zitterte, aber nicht vor Kälte. Innerlich war sie noch ziemlich aufgewühlt und gleichzeitig fühlte sie sich glückseelig. Lana wird diesen Tag nie vergessen, denn das war doch mal ein richtiges Abenteuer!

Jule

[Writing Friday] Der Absprung

Ich habe diese tolle #WritingFriday Aktion bei der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove gefunden. Die Schreibaufgaben für den Mai findet ihr hier. Jeden Freitag kann man sich eine Aufgabe von den vorgeschlagenen Themen aussuchen und dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas anderes kreatives schreiben.

Für heute habe ich mir folgende Aufgabe ausgesucht
Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Er war sich seiner Sache so sicher, dass er…“ beginnt.

Er war sich seiner Sache so sicher, dass er es nun endlich durchziehen würde. Er wollte seine Höhenangst ein für alle mal überlisten und nicht wie jedes Mal im allerletzten Moment einen Rückzieher machen. Nun stand Paul schon zum siebten Mal auf den 5 Meter Brett im Schwimmbad. Würde er sich nun trauen?

Seine Mutter stand hinter ihm und versuchte ihm gut zuzureden, doch so fühlte Paul sich nur noch mehr unter Druck gesetzt. „Mama, würdest du bitte gehen. Ich schaffe das schon!“ „Bist du dir wirklich sicher?“ „Ich bin kein Kind mehr!“, mäkelte Paul. Seine Mutter schaute ihn ruhig an. Nein, mit seinen 12 Jahren war er nun wirklich kein Kind mehr, aber dennoch war er ein sehr sensibler Junge. Oft hing er ihr noch immer am Rockzipfel und brauchte Bestärkung. Langsam drehte sie sich um und wollte gerade die Leiter heruntersteigen, als Paul sie hastig festhielt. „Was ist los, Paul?“ „Bleib bitte doch hier.“ Sie nickte und lehnte sich gegen das Geländer. Ein gutes hatte es schon mal, das 5 Meter Brett wackelte nicht, nicht so wie das 1 Meter Brett. Das war einer der Gründe, dass Paul direkt die höhere Hürde neben wollte, der andere Grund ist, dass er genauso mutig sein wollte wie sein Kumpel Theo.

Paul stellte sich wieder an die Kante des Brettes und schaute nach unten ins Wasser. Die anderen Besucher waren mittlerweile auch auf Pauls Vorhaben aufmerksam geworden und schauten immer wieder nach oben, um zu sehen, ob er sich nun traute oder nicht.

Immer wieder ging er einen Schritt zurück und doch wieder vor. Er schaute sich im Schwimmbad um und entdeckte durch Zufall Lea. Vor ihr wollte er nun wirklich nicht als Feigling dastehen.

Paul schloss die Augen, atmete tief ein und aus. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Wie in Trance mache er noch einen Schritt nach vorne und ließ sich fallen. Er nahm die Arme über dem Kopf zusammen und tauchte mit einem Platsch ins wohltemperierte Wasser ein. Als er wieder auftauchte, öffnete er behutsam die Augen und schaute zu Lea. Alle anderen Besucher fingen an zu klatschen und zu jubeln, doch Lea war schon wieder weg.

Na toll, angenervt schwomm er zur Leiter und kletterte aus dem Wasser. Seine Mutter lief auf ihn zu. „Siehst du war doch gar nicht so schwer, oder?“ „Aber Lea hat es gar nicht gesehen!“ „Das vielleicht nicht, aber du bist ganz alleine von dort oben runter gesprungen.“, sagte sie und zeige nach oben. Paul schaute mit großen Augen in die Höhe und war nun doch ziemlich stolz auf sich.

Jule