Writing Friday: Das Tierschutzgebiet

Diese tolle #WritingFriday Aktion ist von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove. Die Schreibaufgaben für den Mai findet ihr hier. Jeden Freitag kann man sich eine Aufgabe von den vorgeschlagenen Themen aussuchen und dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas anderes kreatives schreiben.

Ich habe mir für heute folgende Aufgabe ausgesucht
Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Warnung, unglaublich, Windmühle, vergessen, gelogen

Gemütlich ging Sarah mit ihrem Hund den Feldweg entlang. Sie liebte es im Sommer hier zu spazieren, denn hier konnte sie Sam frei laufen lassen, da weit und breit keine Menschenseele war. Sam rannte freudig über die Felder, ab und zu warf ihm Sarah ein Stöckchen zu, welche er immer wieder mit einem Sprung in der Luft fing.

Sarah zog tief die Luft ein. Sie roch die Sonnenblumen im Feld. Sie genoss die warme Sonne auf ihrer Haut. Leise hörte sie das Surren der Windmühle. Sie pfiff Sam zu sich und nahm ihn an die Leine, denn am hier fing das Tierschutzgebiet an. Gerade wollte sie in den Weg nach rechts abbiegen, um an der Windmühle vorbei zu spazieren, als sie das Schild mit der Warnung darauf lass: Zutritt verboten!

Wie kann das sein? Vor zwei Tagen war hier noch kein Schild. Auf einmal wurde Sam ganz aufmerksam und schaute in Richtung der Windmühle. Sarah hörte zwei aufeinander folgende Schüsse. Es könnte sich um ein Gewehr gehandelt haben. Aber das war hier doch verboten, zum Schutz der Tiere. Unglaublich sowas.

Wütend gingen Sarah und Sam nach Hause. Doch was sollte sie nun tun. Aus Unsicherheit rief sie den Dorfbürgermeister an, der auch gleichzeitig ihr Onkel war.

„Hallo Gunther, hier ist Sarah. Du, ich war eben am Feldweg mit Sam spazieren und wollten zu der Windmühle, aber da war ein Verbotsschild.“ „Das ist richtig, das Schild habe ich dort hinstellen lassen.“ „Aber warum das?“, wollte Sarah wissen. „Es tut mir leid, ich habe vergessen die Gemeinde darüber aufzuklären, aber das Tierschutzgebiet musste für Spaziergänger schließen lassen, da sie Vögel zur Zeit brüten!“ Sarah wurde stutzig. „Das war doch noch nie ein Problem!“ „Neuste Erkenntnisse, meine Liebe.“, versuchte er auszuweichen. „Und warum sind dort Jäger unterwegs und schießen?“, versuchte sie ihn aus der Reserve zu locken. Am anderen Ende der Leitung wurde er auf einmal urplötzlich still. „Das ist… Wir… Wir versuchen den Fuchs zu jagen!“ „Der Fuchs ist seit Jahren im Naturpark!“ „Sarah, ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, gleich fängt das Meeting an. Wir sehen uns.“ Und schon hatte er aufgelegt.

Sarah wusste ganz genau, dass an der Sache etwas faul sein musste, denn Gunther hatte gerade ganz frech gelogen.

3 Kommentare zu „Writing Friday: Das Tierschutzgebiet

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